Als Ergänzung zum letzten Eintrag über das Tuning des F20C Motors möchte ich noch nachfolgendes Leistungsdiagramm vom ASM 2.2l Type-R Motor zeigen.
ASM verwendet den Toda 2200KIT mit 87.0mm Kolben und 90.7mm Hub, was einen Hubraum von 2156cc ergibt. Zusätzlich werden Toda A2 Nockenwellen und Toda Ventilfedern verwendet. Rund um den Motor wurden eine ASM überarbeitete Drosselklappe, ASM Fächerkrümmer und ASM Carbon-Ansaugbox verbaut. Was die Steuergerätoptimierung betrifft, arbeitet ASM mit GT Works zusammen. Im Leistungsdiagramm oben ist jedoch klar zu sehen, dass das VTEC bei ca. 6000rpm einsetzt, deshalb denke ich, dass nicht allzu grosse Änderungen am Steuergerät gemacht wurden. Die daraus resultierende Leistung ist 276PS bei 8250rpm und etwa 246Nm bei 6500rpm. Im Diagramm ist zudem der Unterschied, den die Nockenwellen ausmachen zu sehen (Vergleich rote und blaue Kurve).
Das sind keine 300PS wie beim Arvou S2000. Weshalb der Unterschied, obwohl ähnliche Produkte verwendet werden? Arvou verwendet einerseits den Toda 2200KIT mit 87.5mm Kolben, was den Hubraum auf 2182cc erhöht. Auch die Kompression ist mit 12.25:1 etwas höher. Dies macht jedoch noch lange nicht einen Unterschied von mehr als 20PS aus. Was viel mehr eine Rolle spielt, sind die individuellen Drosselklappen und das individuell eingestellte Steuergerät. Zudem kann es durchaus sein, dass Arvou aggressivere Nockenwellen verwendet, wie beispielsweise Toda B oder sogar Toda C, und eine tiefgreifende Bearbeitung des Zylinderkopfs durchgeführt hat. Nicht zuletzt spielt es zusätzlich eine Rolle, auf was für eine Art Leistungsprüfstand die Messungen gemacht wurden. Die Ergebnisse variieren zum Teil recht stark. Alles in Allem kann gesagt werden, dass mit einem 2.2l Kit, mit entsprechenden Nockenwellen und den richtigen Produkten rund um den Motor Leistungen von 275-300PS durchaus realisierbar sind.
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Freitag, 16. Juli 2010
Mittwoch, 14. Juli 2010
HKS GT800 GT-R: 804PS und 1020Nm (!)
Dieses interessante Video über die Entwicklung des HKS GT800 Full Turbine Kit für den Nissan GT-R R35 hat HKS auf ihrem Blog veröffentlicht. Das getestete Fahrzeug leistet unglaubliche 804PS bei 6790rpm und 1020Nm bei 3790rpm. Die im Hause entwickelten GTII Turbinen drehen bei etwa gleichen Drehzahlen hoch wie die Originalturbos, leisten jedoch im mittleren und oberen Drehzahlbereich einiges mehr. Dies bedeutet gutes Ansprechverhalten und ein breites nutzbares Drehzahlband bei erheblich höherer Motorleistung.
Doch damit die 1000Nm problemlos übertragen werden können, muss das Getriebe verstärkt werden. HKS schreibt nichts darüber ob und welche Massnahmen zur Stärkung des Getriebes gemacht wurden. Weiter muss das Problem mit den hohen Temperaturen des Motor- und Getriebe-Öls gelöst werden (Öl-Kühler für Getriebe und Motor). Um die Ansauglufttemperatur tief zu halten und damit Klopfen zu vermeiden ist eine Aufrüstung des Ladeluftkühlers sehr empfehlenswert. Zudem ist zu prüfen, ob die originalen Zylinder und Pleuel dieser Leistung standhalten. Diese müssten mit geschmiedeten Exemplaren ersetzt werden. Auch, was die Benzinzufuhr betrifft, muss ein Upgrade erfolgen (Benzinpumpen, Einspritzdüsen, Rails, usw.). Ein programmierbares Steuergerät sowie ein leistungsfähiger Ladeduck-Cotroller sind ebenfalls nötig, um eine optimale Einstellung zu erreichen. Es sind sicherlich noch mehr Upgrades durchzuführen (Fahrwerk, Bremsen), welche ich hier nicht im Detail aufzählen möchte.
Hier einige Links zu Tunern und Herstellern, welche sich mit den im letzten Abschnitt genannten Problemen befasst haben und Produkte zu deren Lösung entwickelt haben (um nur einige zu nennen):
HKS Power
Trust/Greddy
JUN Auto (Motorkomponenten)
AAM Competition
Willall Racing
South Side Performance
Dodson Motorsport (Getriebe)
Pfitzner Performance (Getriebe)
Cobb Tuning AccessPORT (Steuergerät)
Doch damit die 1000Nm problemlos übertragen werden können, muss das Getriebe verstärkt werden. HKS schreibt nichts darüber ob und welche Massnahmen zur Stärkung des Getriebes gemacht wurden. Weiter muss das Problem mit den hohen Temperaturen des Motor- und Getriebe-Öls gelöst werden (Öl-Kühler für Getriebe und Motor). Um die Ansauglufttemperatur tief zu halten und damit Klopfen zu vermeiden ist eine Aufrüstung des Ladeluftkühlers sehr empfehlenswert. Zudem ist zu prüfen, ob die originalen Zylinder und Pleuel dieser Leistung standhalten. Diese müssten mit geschmiedeten Exemplaren ersetzt werden. Auch, was die Benzinzufuhr betrifft, muss ein Upgrade erfolgen (Benzinpumpen, Einspritzdüsen, Rails, usw.). Ein programmierbares Steuergerät sowie ein leistungsfähiger Ladeduck-Cotroller sind ebenfalls nötig, um eine optimale Einstellung zu erreichen. Es sind sicherlich noch mehr Upgrades durchzuführen (Fahrwerk, Bremsen), welche ich hier nicht im Detail aufzählen möchte.
Hier einige Links zu Tunern und Herstellern, welche sich mit den im letzten Abschnitt genannten Problemen befasst haben und Produkte zu deren Lösung entwickelt haben (um nur einige zu nennen):
HKS Power
Trust/Greddy
JUN Auto (Motorkomponenten)
AAM Competition
Willall Racing
South Side Performance
Dodson Motorsport (Getriebe)
Pfitzner Performance (Getriebe)
Cobb Tuning AccessPORT (Steuergerät)
Montag, 12. Juli 2010
Tuning Idee: Mehr Power, S2000 Motortuning
Wie bereits im letzten Eintrag "S2000 Leistungssteigerung" erwähnt, müssen für eine Leistung von mehr als 260PS der F20C Motor und dessen inneren Komponenten überarbeitet und verstärkt werden. Diese sind - grob gesagt - die Kolben, Pleuel, Kurbelwelle, Nockenwellen und Ventilfedern. Dies sind in etwa auch die Produkte, welche von Tunern, wie Toda oder Spoon angeboten werden.
Im Bild oben ist der Toda 2350KIT zu sehen. Dieser vergrössert den Hubraum auf 2354cc resp. 2381cc und erhöht die Kompression auf 12.1. Eine Variante mit einer Kompression von 13.0 wird ebenfalls angeboten. Das Angebot hört jedoch noch lange nicht hier auf. Toda bietet auch weitere Stroker Kits Varianten an, wie z.B. einen 2200KIT (auch für Turbo Applikationen erhältlich) oder sogar einen 2400KIT.
Toda bietet auch bei den Nockenwellen mehrere Varianten an. Die wohl beste Wahl für die Strasse sind die A2 Nockenwellen mit Steuerzeiten von IN 295/13.0mm EX 290/12.0mm. Die Varianten B und C sind etwas zu aggressiv für ein hauptsächlich auf der Strasse gefahrenes Fahrzeug würde ich jetzt behaupten. Die Ventilfedern müssen jedoch wegen dem Hub von 12mm resp. 13mm bei allen Varianten mitverwendet werden.
Individuelle Drosselklappen verbessern die Reaktion des Motors enorm und ermöglichen das Maximum aus dem vergrösserten Hubraum und den Nockenwellen herauszuholen.
Eine professionelle Überarbeitung des Zylinderkopfes ist in diesem Stadium des Tuning besonders empfehlenswert. Auch ist es fast Pflicht bei all diesen gröberen Modifikationen am Motor ein frei programmierbares Steuergerät zu verwenden, wie z.B. von Hondata oder von HKS (Fcon V Pro). Durch eine weitreichende und individuelle Abstimmung lässt sich das Maximum an Leistung herausholen.
Hier stellt sich wieder die Frage: Wieviel Leistung ist herauszuholen unter Verwendung dieser teuren Produkte? Hier zwei Beispiele sehr bekannter S2000 aus Japan:
Es sieht ganz so aus, als wären 300PS die Grenze des F20C. Der ASM Autobacs Time Attack S2000 leistet ebenfalls etwa 305PS mit dem Toda 2400KIT und 2405cc Hubraum. Es ist schon sehr erstaunlich, dass ein 2.2l resp 2.3l Saugmotor 280-300PS leisten kann und trotzdem so zuverlässig und alltagstauglich ist! Ich wünschte mir Honda würde einen 3.0l VTEC Reihensechser à la E36 M3 mit F20C Technik bauen. Das wäre der perfekte Motor für eine Neuausgabe des S2000.
Im Bild oben ist der Toda 2350KIT zu sehen. Dieser vergrössert den Hubraum auf 2354cc resp. 2381cc und erhöht die Kompression auf 12.1. Eine Variante mit einer Kompression von 13.0 wird ebenfalls angeboten. Das Angebot hört jedoch noch lange nicht hier auf. Toda bietet auch weitere Stroker Kits Varianten an, wie z.B. einen 2200KIT (auch für Turbo Applikationen erhältlich) oder sogar einen 2400KIT.
Toda bietet auch bei den Nockenwellen mehrere Varianten an. Die wohl beste Wahl für die Strasse sind die A2 Nockenwellen mit Steuerzeiten von IN 295/13.0mm EX 290/12.0mm. Die Varianten B und C sind etwas zu aggressiv für ein hauptsächlich auf der Strasse gefahrenes Fahrzeug würde ich jetzt behaupten. Die Ventilfedern müssen jedoch wegen dem Hub von 12mm resp. 13mm bei allen Varianten mitverwendet werden.
Individuelle Drosselklappen verbessern die Reaktion des Motors enorm und ermöglichen das Maximum aus dem vergrösserten Hubraum und den Nockenwellen herauszuholen.
Eine professionelle Überarbeitung des Zylinderkopfes ist in diesem Stadium des Tuning besonders empfehlenswert. Auch ist es fast Pflicht bei all diesen gröberen Modifikationen am Motor ein frei programmierbares Steuergerät zu verwenden, wie z.B. von Hondata oder von HKS (Fcon V Pro). Durch eine weitreichende und individuelle Abstimmung lässt sich das Maximum an Leistung herausholen.
Hier stellt sich wieder die Frage: Wieviel Leistung ist herauszuholen unter Verwendung dieser teuren Produkte? Hier zwei Beispiele sehr bekannter S2000 aus Japan:
- Arvou S2000 (oben im Bild): 2.2l Kit von Toda, Hubraum 2182cc, Kompression 12.25, Toda individuelle Drosselklappen, weitere Toda Prdukte, Leistung 300PS bei 7800rpm, 28.6kgm bei 6332rpm.
- Tracy Sports S2000: Tracy Sports 2.3l Kit, Hubraum 2256cc, Kompression 12.5, Toda A2 Nockenwellen, Tracy Sports Individuelle Drosselklappen, HKS Fcon V Pro Steuergerät, Leistung 298PS bei 8500rpm und 28.6kgm bei 6000rpm.
Es sieht ganz so aus, als wären 300PS die Grenze des F20C. Der ASM Autobacs Time Attack S2000 leistet ebenfalls etwa 305PS mit dem Toda 2400KIT und 2405cc Hubraum. Es ist schon sehr erstaunlich, dass ein 2.2l resp 2.3l Saugmotor 280-300PS leisten kann und trotzdem so zuverlässig und alltagstauglich ist! Ich wünschte mir Honda würde einen 3.0l VTEC Reihensechser à la E36 M3 mit F20C Technik bauen. Das wäre der perfekte Motor für eine Neuausgabe des S2000.
Samstag, 10. Juli 2010
Tuning Idee: Honda S2000 Leistungssteigerung
Einige Gedanken über die Leistungssteigerung des F20C Motors im Honda S2000....
Ansaugseitig das ultimative Produkt: Das J's Racing Tsuchinoko Intake Kit. Preislich etwas teuer bei ca. 1300CHF, ersetzt jedoch das gesamte Ansaugrohr/Luftfilterkasten ab Drosselklappe. Die gespeicherte Luft im "Tsuchinoko" verbessert das Ansprechverhalten bei schellem Gaswechsel.
Etwas günstiger ist die Variante mit Ersatzluftfilter (Spoon) und Ansaugbrücke (hier im Bild von J's Racing, Spoon bietet ebenfalls ein ähnliches Produkt an). Samco bietet ein Silikon-Ansaugrohr an, welches das originale Plastik Rohr vom Luftfilter zur Drosselklappe ersetzt.
Eine überarbeitete Drosselklappe mit vergrössertem Durchmesser, wie hier von Spoon (Klappe vergrössert von original 62mm Durchmesser auf 65mm, Aussenrand vergrössert auf 70mm Durchmesser), verbessert das Ansprechverhalten und steigert die Motorleistung.
Der Fächerkrümmer von Tracy Sports erhielt in einem Test eines japanischen Magazins die besten Noten. Dieser ist deshalb ein Geheimtipp unter Tunern. Die Produkte von Toda und J's Racing gehören sicherlich auch zu den besten und können ebenfalls ohne Bedenken eingesetzt werden.
Der Katalysator ist bei allen Fahrzeugen leistungstechnisch eine Bremse. Durch den kompletten Ersatz mit einem Direktrohr (hier von J's Racing) lässt sich die Leistung des Motors zusätzlich steigern. Das Direktrohr von J's lässt sogar zu, dass die Originalabdeckung montiert werden kann. Wie dem auch sei, ein solches Produkt sollte nicht auf der Strasse eingesetzt werden.
Die C304 70RS Auspuffanlage aus rostfreiem Stahl von J's Racing trägt mit 70mm Durchmesser zusätzlich zur Leistungssteigerung bei und spart mit nur einem Endrohr einiges an Gewicht gegenüber dem Original. Zudem ist diese mit einem Preis von umgerechnet ca. 950CHF extrem preiswert. Varianten mit zwei Endrohren (wie bei der originalen Auspuffanlage), in Titanium sowie mit einem geringeren Durchmesser von 60mm sind ebenfalls erhältlich.
Nicht zu vernachlässigen: Eine Anpassung des Steuergeräts ist auf jeden Fall empfehlenswert, um das Maximum aus der oben gezeigten Teilen herauszuholen. Im Bild ist das Spoon Steuergerät (ECU) zu sehen. Durch angepasste Kennfelder für Benzineinspritzung und Zündzeitpunkt wird die Leistung und das Ansprechverhalten verbessert. Das VTEC setzt zwischen 5900-6200rpm ein und der Drehzahlbegrenzer wird bei 9000rpm belassen. Angepasste Steuergeräte werden auch von anderen Tunern, wie J's Racing, GT Works, Mugen, usw. angeboten. GT Works, beispielsweise, setzt den VTEC auf 5300rpm und erhöht den Drehzahlbegrenzer auf 9300rpm. Die Steuergeräte werden meistens im Tausch angeboten: Man sendet sein Steuergerät beim Tuner ein und erhält ein modifiziertes zurück.
Das Toda Racing Light Weight Front Pulley Kit ersetzt die Räder, welche durch dem Keilriemen am Motor gefahren werden (Alternator, Kurbelwelle, usw). Durch das geringere Gewicht und die Anpassung der Drehzahl für den Alternator wird eine Leistungssteigerung erzielt. Der Motor ist zudem drehfreudiger und dreht durch den geringeren Widerstand schneller hoch.
Doch wieviel Mehrleistung lässt sich durch all diese Modifikationen erzielen? Ich denke, dass sich die Leistung dadurch max. auf etwa 260PS steigern lässt. Zieht man in Betracht, dass der S2000 origial eher 225-230PS leistet, statt wie angegeben 240PS, ist das eine Steigerung von 30-35PS. Und dies kurz vor dem Drehzahlbegrenzer (Peak-Werte). Über das gesamte Drehzahlband gesehen, wird die Fläche unter der Kurve durch diese Modifikationen jedoch erheblich verbessert. Wer mehr als 260PS erzielen möchte, muss aggressivere Nockenwellen, einen 2.2l oder 2.3l Kit (Erhöhen der Kompression) verwenden und eine Zylinderkopfbearbeitung durchführen.
Quellen und Links:
Sonntag, 27. Juni 2010
HKS GTII Turbolader für den EVO X
Nach der Markteinführung eines Upgrade-Turboladers für die Evo Modelle 4-9 veröffentlicht HKS nun auch für den Evo X den GTII 7460. Dieser soll - wie im Leistungsdiagramm unten ersichtlich - die Leistung verglichen mit dem originalen Turbolader bei 1.7 bar (170kPa) um ca. 48PS verbessern. Das maximale Drehmoment bleibt etwa gleich, kommt zwar ca. 400rpm später, wird aber durch das gesamte Drehzahlband bis zum Begrenzer besser gehalten.
Dieses Konzept eines Ersatzturbos mit ähnlichem bzw. verbessertem Ansprechverhalten und höherer Leistung im oberen Drehzahlbereich sieht man in Japan in letzter Zeit sehr oft. Neben Tomei (Arms-Series) und Power Enterprise (Air Force) bieten auch einzelne Tuner wie Unlimited Works solche Turbos an. Diese werden wahrscheinlich in nächster Zeit ebenfalls nachziehen und ein ähnliche Produkte auf dem Markt bringen. In den USA (Forced Performance) und Grossbritanien (Turbo Dynamics, Turbo Technics) sind solche Produkte schon länger im Angebot und werden stark von den lokalen Tunern verwendet. Ein Hybrid-Turbo von Turbo Technics für den Nissan 200SX (SR20DET, original 200PS) beispielsweise kostet im Austausch 595GBP (nach aktuellem Wechselkurs ca. 1000CHF). Mit milden Modifikationen am Motor und an der Benzinzufuhr sind mit diesem bis zu 330PS realisierbar. Etwa 30-50PS mehr als mit dem originalen Turbo möglich sind. Hybrid-Turbos haben zudem eine längere Lebensdauer, da ein 360° Kugellager verwendet wird.
Dieses Konzept eines Ersatzturbos mit ähnlichem bzw. verbessertem Ansprechverhalten und höherer Leistung im oberen Drehzahlbereich sieht man in Japan in letzter Zeit sehr oft. Neben Tomei (Arms-Series) und Power Enterprise (Air Force) bieten auch einzelne Tuner wie Unlimited Works solche Turbos an. Diese werden wahrscheinlich in nächster Zeit ebenfalls nachziehen und ein ähnliche Produkte auf dem Markt bringen. In den USA (Forced Performance) und Grossbritanien (Turbo Dynamics, Turbo Technics) sind solche Produkte schon länger im Angebot und werden stark von den lokalen Tunern verwendet. Ein Hybrid-Turbo von Turbo Technics für den Nissan 200SX (SR20DET, original 200PS) beispielsweise kostet im Austausch 595GBP (nach aktuellem Wechselkurs ca. 1000CHF). Mit milden Modifikationen am Motor und an der Benzinzufuhr sind mit diesem bis zu 330PS realisierbar. Etwa 30-50PS mehr als mit dem originalen Turbo möglich sind. Hybrid-Turbos haben zudem eine längere Lebensdauer, da ein 360° Kugellager verwendet wird.
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Sonntag, 13. Juni 2010
K&N Typhoon Kit für den Nissan 370Z
K&N veröffentlicht das Typhoon Kit Luftfiltersystem für den Nissan 370Z...
Das für 599$ (MSRP) erhältliche System soll die Leistung des 370Z um 14.2PS steigern. Für maximale Leistungssteigerung kombiniert man dieses System am besten mit den Produkten von ProStock Racing aus Japan (Fächerkrümmer, Sport-Katalysatoren und Auspuffanlage ab Kat.) und einer Steuergerätoptimierung bei einem guten Tuner (CTD-Germany oder Novidem, um nur zwei zu nennen). Steigerungen von ca. 40-50PS sind durchaus realistisch (siehe Eintrag "Phoenix's Power: Ende der ersten Tuningphase" und "370Z Power-Potenzial").
Quellen: K&N, MotoIQ, ProStock Racing
Das für 599$ (MSRP) erhältliche System soll die Leistung des 370Z um 14.2PS steigern. Für maximale Leistungssteigerung kombiniert man dieses System am besten mit den Produkten von ProStock Racing aus Japan (Fächerkrümmer, Sport-Katalysatoren und Auspuffanlage ab Kat.) und einer Steuergerätoptimierung bei einem guten Tuner (CTD-Germany oder Novidem, um nur zwei zu nennen). Steigerungen von ca. 40-50PS sind durchaus realistisch (siehe Eintrag "Phoenix's Power: Ende der ersten Tuningphase" und "370Z Power-Potenzial").
Das beste, was man seinem Z antun kann: ProStock Racing Auspuffanlage (produziert in Zusammenarbeit mit Fujitsubo in Japan)
Quellen: K&N, MotoIQ, ProStock Racing
Dienstag, 27. April 2010
Tuning approach: Evo X Motortuning
Seit meinem letzten Eintrag über das Tuning Potenzial des Evo X letztes Jahr, hat sich in der Szene einiges getan und verändert. Es sind viele neue Produkte für den Evo X auf den Markt gekommen und Tuner weltweit haben ihre Erfahrungen gemacht und Tuning-Pläne zusammengestellt.
In diesem Eintrag möchte ich einerseits auf den Tuning-Plan des Englischen Tuners Car Planet Racing (CPR) und anderseits auf den des berühmten Japanischen Tuners Garage G-Force (welcher zur Zeit den schnellsten Time-Attack Evo X in Zusammenarbeit mit Varis und Sunbeam entwickelt hat) eingehen. Doch bevor ich auf die Details eingehe, möchte ich noch kurz auf das obige Bild eingehen. Dieses zeigt nämlich die wichtigsten Komponenten eines modernen Turbo-Motors, wie er beispielsweise in einem Evo zu finden ist. Durch das gezielte Ersetzen dieser Teile mit qualitativen und gut-konstruierten Tuning-Produkten lässt sich die Werksleistung und das Drehmoment erheblich verbessern. Die betroffenen Teile sind:
Um 380-400PS und 500-520Nm aus dem Evo X zu extrahieren verwendet CPR eine komplette Auspuffanlage ab Turbolader mit einem durchgehenden Rohrdurchmesser von 76mm. Diese Anlage ersetzt den originalen Katalysator komplett, ein 100-Zellen Motorsport-Katalysator ist jedoch optional erhältlich. Die Benzinpumpe wird durch eine Walbro 255l/h ersetzt, welche für eine Leistung von bis zu 500PS eingesetzt werden kann. Auf der Ansaugseite des Motors verwendet CPR das AEM Cold Air Intake System, welches neben der originalen Luftfilter-Box auch das Luftmassenmesser-Gehäuse ersetzt und die Luftzufuhr erheblich verbessert. Das originale Steuergerät wird auf die neue Umgebung angepasst und wird auch für die Ladedruck Kontrolle verwendet. Um den Ladedruck jedoch auf ca. 1.7bar setzen zu können wird der originale Ladedruck-Solenoid mit dem CPR Boost Control Solenoid Kit umgebaut. Für diese Stufe verlangt CPR umgerechnet ca. 3700 CHF, sowie zusätzlich ca. 350CHF für den optionalen Motorsport-Katalysator.
Garage G-Force verwendet ein ähnliches Konzept für die Leistungssteigerung, verbaut jedoch in ihrer höchsten Stufe noch einige Produkte dazu. Auf der Ansaugseite wird ein Colt Speed Ram Air System in Kombination mit dem Blitz Suction-Kit Ansaugrohr eingesetzt. Für kühlere Ladeluft und verbesserter Luftströmung sorgt ein kompletter HKS Type R Ladeluftkühler inkl. Ladeluftkühler-Rohre in 70mm Durchmesser. Auf der Abgasseite verwendet G-Force hauseigene Produkte: Eine 76mm Front-Pipe ab Turbolader, ein Metall-Katalysator sowie eine Titanium Auspuffanlage mit 80mm Durchmesser sorgen für Gegendruck-freie Abgasströmmung.
Der elektronische Ladedruck-Controller HKS EVC V ersetzt das originale Ladedruck-Solenoid und steuert über das gelieferte Gerät (im oberen Bild zu sehen) unabhängig vom Steuergerät des Fahrzeugs den Ladedruck. Mit der zusätzlichen Verwendung von Tomei Poncam Type-R Nockenwellen verspricht G-Force je nach Einstellung eine Leistungssteigerung von 130-160PS gegenüber der Werksleistung. Für diese Stufe inkl. Montage und Einstellung verrechnet G-Force ganze 15'000CHF. Dieser horrend hohe Betrag lässt sich durch die sehr teuren Produkte - der Type R Ladeluftkühler von HKS kostet allein ca. 2800 CHF - und die zusätzlich anfallende Arbeit erklären.
In diesem Eintrag möchte ich einerseits auf den Tuning-Plan des Englischen Tuners Car Planet Racing (CPR) und anderseits auf den des berühmten Japanischen Tuners Garage G-Force (welcher zur Zeit den schnellsten Time-Attack Evo X in Zusammenarbeit mit Varis und Sunbeam entwickelt hat) eingehen. Doch bevor ich auf die Details eingehe, möchte ich noch kurz auf das obige Bild eingehen. Dieses zeigt nämlich die wichtigsten Komponenten eines modernen Turbo-Motors, wie er beispielsweise in einem Evo zu finden ist. Durch das gezielte Ersetzen dieser Teile mit qualitativen und gut-konstruierten Tuning-Produkten lässt sich die Werksleistung und das Drehmoment erheblich verbessern. Die betroffenen Teile sind:
- Fächerkrümmer (exhaust manifold)
- Turbolader und Turbo-Druckventil (actuator)
- Ansaug-Rohr und Luftfilter
- Luftmassenmesser (Sensor und Gehäuse, zwischen Luftfilter und Ansaug-Rohr)
- Turbo-Auslass (auch Outlet-Pipe genannt, zwischen Down-Pipe und Turbolader, im Bild nicht zu sehen)
- Front-Pipe (auch Down-Pipe genannt, zwischen Turbo-Auslass und Katalysator)
- Katalysator
- Auspuffanlage (ab Katalysator)
- Ladeluftkühler-Rohre (zwischen Turbolader und Ladeluftkühler und zwischen Ladeluftkühler und Ansaug-Krümmer)
- Ladeluftkühler (intercooler)
- Drosselklappe (throttle-body)
- Ansaug-Krümmer (intake manifold)
- Kraftstoffverteilerleiste (fuel rail, nicht im Bild)
- Kraftstoffdruckregler (fuel pressure regulator, nicht im Bild)
- Kraftstoff-Einspritzdüsen (fuel injectors, nicht im Bild)
- Benzinpumpe (fuel pump, nicht im Bild)
- Zylinderkopf (Nockenwellen, Federn, Ventile, Einstellräder, Zahnriemen, usw.)
- Zylinderblock (Kolben, Pleuel, Kurbelwelle, Lager, Schrauben, u.v.m.)
- Steuergerät (steuert Benzinzufuhr, Zündzeitpunkt, Ladedruck, u.v.m., nicht im Bild)
- Ladedruck-Solenoid (boost controller, wird vom Steuergerät gesteuert, nicht im Bild)
- Weitere Komponenten (Kopfdichtung, Schmierung, Kühlung, etc.)
Um 380-400PS und 500-520Nm aus dem Evo X zu extrahieren verwendet CPR eine komplette Auspuffanlage ab Turbolader mit einem durchgehenden Rohrdurchmesser von 76mm. Diese Anlage ersetzt den originalen Katalysator komplett, ein 100-Zellen Motorsport-Katalysator ist jedoch optional erhältlich. Die Benzinpumpe wird durch eine Walbro 255l/h ersetzt, welche für eine Leistung von bis zu 500PS eingesetzt werden kann. Auf der Ansaugseite des Motors verwendet CPR das AEM Cold Air Intake System, welches neben der originalen Luftfilter-Box auch das Luftmassenmesser-Gehäuse ersetzt und die Luftzufuhr erheblich verbessert. Das originale Steuergerät wird auf die neue Umgebung angepasst und wird auch für die Ladedruck Kontrolle verwendet. Um den Ladedruck jedoch auf ca. 1.7bar setzen zu können wird der originale Ladedruck-Solenoid mit dem CPR Boost Control Solenoid Kit umgebaut. Für diese Stufe verlangt CPR umgerechnet ca. 3700 CHF, sowie zusätzlich ca. 350CHF für den optionalen Motorsport-Katalysator.
Garage G-Force verwendet ein ähnliches Konzept für die Leistungssteigerung, verbaut jedoch in ihrer höchsten Stufe noch einige Produkte dazu. Auf der Ansaugseite wird ein Colt Speed Ram Air System in Kombination mit dem Blitz Suction-Kit Ansaugrohr eingesetzt. Für kühlere Ladeluft und verbesserter Luftströmung sorgt ein kompletter HKS Type R Ladeluftkühler inkl. Ladeluftkühler-Rohre in 70mm Durchmesser. Auf der Abgasseite verwendet G-Force hauseigene Produkte: Eine 76mm Front-Pipe ab Turbolader, ein Metall-Katalysator sowie eine Titanium Auspuffanlage mit 80mm Durchmesser sorgen für Gegendruck-freie Abgasströmmung.
Der elektronische Ladedruck-Controller HKS EVC V ersetzt das originale Ladedruck-Solenoid und steuert über das gelieferte Gerät (im oberen Bild zu sehen) unabhängig vom Steuergerät des Fahrzeugs den Ladedruck. Mit der zusätzlichen Verwendung von Tomei Poncam Type-R Nockenwellen verspricht G-Force je nach Einstellung eine Leistungssteigerung von 130-160PS gegenüber der Werksleistung. Für diese Stufe inkl. Montage und Einstellung verrechnet G-Force ganze 15'000CHF. Dieser horrend hohe Betrag lässt sich durch die sehr teuren Produkte - der Type R Ladeluftkühler von HKS kostet allein ca. 2800 CHF - und die zusätzlich anfallende Arbeit erklären.
Samstag, 16. Januar 2010
Amuse 370Z Vestito
Bin neustens auf einige zusätzliche Informationen über den Amuse 370Z gestossen. Der Aerodynamik-Kit nennt sich Vestito und kostet komplett (Front, Seitenschweller, Heck und Heckflügel) umgerechnet ca. 4100 CHF. Dies ist der Preis, welchen Amuse auf ihrer Website angibt. Erstaunlich günstig fällt mir als erstes ein. Das verwendete Material ist höchstwahrscheinlich FRP (Fiber-reinforced Plastic, Glasfaser-verstärkter Kunststoff), da ein Kit aus Carbon wesentlich teurer wäre. Erst recht, wenn das superleichte Dry-Carbon (spezielles Verfahren unter Verwendung von wenig Harz, um die Teile sehr robust und leicht zu machen) verwendet wird.
Wie man im Bild oben erkennen kann, verläuft die Front am Unterboden entlang bis weit nach hinten. Diese Diffusor-Funktion erzeugt bei schneller Fahrt durch die Beschleunigung der Luft einen Vakuum, was zu mehr Traktion an der Frontachse führt. Vor allem bei schnell gefahrenen Kurven dürfte sich damit das Einlenkverhalten des Z verbessert haben.
Was die technischen Angaben betrifft, bin ich auf der Tokyo Auto Salon Webseite auf Details gestossen. Neben einigen speziell angefertigten Teilen, wurden hauptsächlich hauseigene Amuse Produkte verwendet:
Wie man im Bild oben erkennen kann, verläuft die Front am Unterboden entlang bis weit nach hinten. Diese Diffusor-Funktion erzeugt bei schneller Fahrt durch die Beschleunigung der Luft einen Vakuum, was zu mehr Traktion an der Frontachse führt. Vor allem bei schnell gefahrenen Kurven dürfte sich damit das Einlenkverhalten des Z verbessert haben.
Was die technischen Angaben betrifft, bin ich auf der Tokyo Auto Salon Webseite auf Details gestossen. Neben einigen speziell angefertigten Teilen, wurden hauptsächlich hauseigene Amuse Produkte verwendet:
- Motor & Leistung
- 390PS bei 7587rpm
- 410Nm zwischen 4200 und 4550rpm
- Hi TECH-ROM (Steuergerätoptimierung)
- R1 STTI Titanium Auspuffanlage
- R1 STTI Titanium Fächerkrümmer (Einzelanfertigung)
- R1 Sportkatalysator
- Kühlung
- Motoröl-Kühler (Einzelanfertigung)
- Differenzial-Kühler (Einzelanfertigung)
- Interieur
- Recaro SP-A Sportsitze
- Momo Millenium EVO Lenkrad
- R1 Verstrebung hinten
- Fahrwerk & Bremsen
- Amuse Hi-TECH Gewindefahrwerk (Federraten F: 12kg/mm, H: 14kg/mm)
- project mu HC Bremsbeläge
- Felgen & Reifen
- BBS LM-R in 20" in 9x20 ET+8 vorne und 10x20 ET+18 hinten (gelber Z)
- Volk Racing CE28N in 19" (weisser Z, Dimensionen vermutlich 9.5x19 ET+12 vorne und 10.5x19 ET+12 hinten)
- Bridgestone RE050A Reifen in 255/30-20 vorne und 285/30-20 hinten
Dienstag, 15. Dezember 2009
Tomei Expreme Ti
Dienstag, 28. Juli 2009
Mine's Motor Komponenten für den R35 GT-R
Mine's, der anerkannteste GT-R Tuner aus Japan, hat bereits einige Produkte für den R35 GT-R entwickelt. Forschung und Entwicklung werden jedoch weiterhin betrieben und es werden immer wieder neue Komponenten veröffentlicht.
Mine's verfolgt eine sehr interessante Tuning-Philosophie, welche mir persönlich sehr gut gefällt. Balance, Ansprechverhalten und Fahrbarkeit stehen im Vordergrund. Die Liebe zum Detail ist unglaublich. Mit ihrem R34 GT-R zeigte Mine's bereits vor Jahren, dass vielmehr der Leistungsverlauf sowie die Reaktion des Motors und nicht die Spitzenwerte eine wichtige Rolle spielen, um ein schnelles Auto mit guter Fahrbarkeit zu bauen. Mine's R34 lässt heute noch die Konkurrenz gnadenlos hinter sich.
Auf diesem Konzept aufbauend, hat Mine's nun einen Satz Mahle Kolben und Titanium Pleuel für den VR38DETT Motor im R35 GT-R entwickelt. Damit werden über 300 Gramm gewicht pro Einheit (Kolben & Pleuel) gespart. Wenn man diese Reduktion für 6 Zylinder hochrechnet erkennt man, was für eine enorme Effizienzsteigerung erreicht wird. In Kombination mit den überarbeiteten Drosselklappen und einem angepassten Steuergerät, bin ich überzeugt, dass dies den ultimativen GT-R Motor ergibt.
Die Kolben sind 74g und die Pleuel 248.1g leichter als die Originalteile. Zusammen werden 322.1g Gewicht gespart. Und dies pro Einheit!

Überarbeitete Drosselklappe: Man beachte das grössere Durchmesser und die spezielle dünne Halterung mit flachen Schrauben für besseren Luftdurchlass. (Quelle: GTRBlog)
Mit ihrem R35 GT-R Spec X 6.0 hat Mine's bereits eine Zeit von 1:49.782 min. auf dem Fuji Speedway erreicht. Dem Spec X stehen 600PS zur Verfügung und er wurde neben den im Mine's Katalog verfügbaren Produkten zusätzlich mit einer aggresiveren Steuergerät-Software, verstärkten Turbo-Druckdosen (Turbo-Actuators) und einem HKS EVC VI Boost Controller ausgestattet. Es wird sehr interessant zu sehen, wie das Auto auf die neu entwickelten Teile zur Erhöhung der Leistung und des Ansprechverhaltens reagiert. Was die Leistung betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass diese nach dem Umbau auf etwa 650PS steigt.
Weitere Informationen:
Speedhunters Car Feature: Mine's R35 GT-R SpecX 6.0
Speedhunters Car Builder: Mine's
Mine's R35 GT-R Catalog
GT Channel: Niikura Michizo (Mine's president) Interview
GTR Blog Tuner News: Mine's
Mine's verfolgt eine sehr interessante Tuning-Philosophie, welche mir persönlich sehr gut gefällt. Balance, Ansprechverhalten und Fahrbarkeit stehen im Vordergrund. Die Liebe zum Detail ist unglaublich. Mit ihrem R34 GT-R zeigte Mine's bereits vor Jahren, dass vielmehr der Leistungsverlauf sowie die Reaktion des Motors und nicht die Spitzenwerte eine wichtige Rolle spielen, um ein schnelles Auto mit guter Fahrbarkeit zu bauen. Mine's R34 lässt heute noch die Konkurrenz gnadenlos hinter sich.
Auf diesem Konzept aufbauend, hat Mine's nun einen Satz Mahle Kolben und Titanium Pleuel für den VR38DETT Motor im R35 GT-R entwickelt. Damit werden über 300 Gramm gewicht pro Einheit (Kolben & Pleuel) gespart. Wenn man diese Reduktion für 6 Zylinder hochrechnet erkennt man, was für eine enorme Effizienzsteigerung erreicht wird. In Kombination mit den überarbeiteten Drosselklappen und einem angepassten Steuergerät, bin ich überzeugt, dass dies den ultimativen GT-R Motor ergibt.
Die Kolben sind 74g und die Pleuel 248.1g leichter als die Originalteile. Zusammen werden 322.1g Gewicht gespart. Und dies pro Einheit!
Überarbeitete Drosselklappe: Man beachte das grössere Durchmesser und die spezielle dünne Halterung mit flachen Schrauben für besseren Luftdurchlass. (Quelle: GTRBlog)Weitere Informationen:
Speedhunters Car Feature: Mine's R35 GT-R SpecX 6.0
Speedhunters Car Builder: Mine's
Mine's R35 GT-R Catalog
GT Channel: Niikura Michizo (Mine's president) Interview
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